Arizona-Zypresse 'Glauca' Cupressus arizonica 'Glauca'
Artikelnummer: 129985Detaillierte Produktbeschreibung
Arizona-Zypresse 'Glauca' - geschätzt für seine silbrig-blaue bis graublaue Belaubung, die auch im Winter kühl und rein wirkt. Die Art stammt aus dem Südwesten der USA und Nordmexiko und ist an trockene, felsige Standorte angepasst, weshalb sich 'Glauca' auch in wärmeren und trockeneren Gärten gut macht. Die Rinde ist graubraun, bei älteren Exemplaren blättert sie stellenweise ab und betont die Struktur des Stammes. Er bildet einen immergrünen Baum mit mäßig schnellem Wachstum, der in der Reife in Tschechien oft etwa 10 m hoch wird, mit einer schmalen bis säulenförmigen Krone von etwa 3 m. Die Verzweigung ist dicht und regelmäßig, sodass die Pflanze auch ohne Formung gepflegt wirkt. Die schuppenförmigen Nadeln sind aromatisch und setzen beim Zerreiben einen harzigen Duft frei, junge Triebe sind zarter und im Frühjahr heller bereift. Auf ausgewachsenen Pflanzen bilden sich kugelförmige Zapfen von 2–3 cm, die im Herbst reifen und über den Winter an den Zweigen verbleiben können. Der Kultivar verträgt Schnitt und verdichtet gut, was bei lebenden Wänden wertvoll ist, gleichzeitig kommt er aber dank seiner Farbe auch als Solitär oder in einer Reihenpflanzung entlang eines Weges zur Geltung. Der Duft des Harzes und die immergrüne Masse verleihen dem Garten einen ganzjährigen Charakter, der Pollen der windbestäubten Blüten kann bei empfindlichen Personen allergische Beschwerden auslösen. Er ist für Gärtner geeignet, die einen anspruchslosen, attraktiven Nadelbaum mit langfristigem Zierwert suchen.
Arizona-Zypresse - oft auch als Hesperocyparis arizonica bezeichnet. Sie stammt aus dem Südwesten der USA und Nordmexikos, wo sie auf steinigen, gut durchlässigen Hängen und in Bergregionen bis zu 2000 m ü. d. M. wächst. Die Rinde ist graubraun, bei älteren Bäumen blättert sie in dünnen Schichten ab und gibt glattere, hellere Schichten frei. Unter unseren Bedingungen bildet er einen immergrünen Baum mit einer kegelförmigen bis breit säulenförmigen Krone, die im Erwachsenenalter etwa 20–25 m hoch und 6–10 m breit wird. Die schuppenförmigen Nadeln sind blaugrün bis graublau, nach dem Zerreiben aromatisch und treiben im Frühjahr in feineren, weicheren Zweigen aus. Bei älteren Pflanzen bilden sich kugelförmige, holzige Zapfen von 2–3 cm, die im Herbst reifen und über den Winter an den Zweigen verbleiben können. Die Art verträgt Rückschnitt und verdichtet gut, weshalb sie auch als geformte Hecke oder Windschutz verwendet wird, wo sie als Alternative zu Thujen in trockeneren Gebieten dienen kann. Er zeichnet sich durch Trockenheitsresistenz aus und verträgt kalkhaltigere Böden besser als viele andere Zypressen, weshalb er oft auch auf rekultivierten und ärmeren Standorten eingesetzt wird. Die Pflanze ist windbestäubt, Pollen können bei empfindlichen Personen allergische Reaktionen hervorrufen, und das Harz hat einen typischen harzigen Duft.
Anbau: Der Standort wird in voller Sonne gewählt, idealerweise windgeschützt und in einem wärmeren Mikroklima, wo der Wind im Winter weniger austrocknet. Der Boden sollte durchlässig mit Drainage sein, eher trocken bis mäßig feucht, ohne lang anhaltende Staunässe, orientierungsgemäß pH 6,0–8,0. In schweren Lehmböden profitiert die Pflanzung an einem leicht erhöhten Standort und der Zusatz von Kies. Der Pflanzzeitpunkt ist Frühjahr und Herbst außerhalb der gefrorenen Erde, bei Containerpflanzen auch März–November unter Gewährleistung der Bewässerung. Die Bewässerung ist in den ersten 1–2 Jahren wichtig, danach ist die Art trockenheitsresistent, dennoch hilft bei lang anhaltender Sommertrockenheit eine tiefere Bewässerung alle 10–14 Tage. Die Düngung ist sparsam, im Frühjahr reicht Kompost oder ein langsam lösliches Nadelgehölzdünger. Rinden- oder Hackschnitzelmulch stabilisiert die Feuchtigkeit und schützt die Wurzeln. Der Rückschnitt erfolgt vom späten Frühjahr bis zum Sommer, nur in grüne Teile, ein tiefer Eingriff ins alte, blattlose Holz treibt schlecht aus. Für Hecken wird ein Abstand von ca. 1,0–1,5 m empfohlen, für Windschutz und freie Reihen 2,5–4,0 m, Solitärpflanzen benötigen einen Abstand von mindestens 3–4 m. Die Blüte verläuft unauffällig, der Pollen wird in der Regel im Spätwinter und Frühjahr freigesetzt, die Zapfen reifen im Herbst. Die Frostbeständigkeit ausgewachsener Pflanzen wird in der Praxis mit etwa −23 bis −25 °C angegeben, junge Pflanzen gedeihen mit Mulch und Bewässerung an frostfreien Tagen. Die Kultur im Kübel ist nur in einem großen Topf mit Drainage und winterlicher Isolierung des Topfes gegen Durchfrieren möglich. An Krankheiten können Wurzelfäule bei Staunässe und Zypressenkrebs (Seiridium) mit Asttrockenheit auftreten, an Schädlingen Borkenkäfer und Spinnmilben bei Trockenstress. Für Anfänger ist es entscheidend, im Winter und Frühjahr nicht zu viel zu gießen und Winterverbrennungen auf der Sonnenseite zu vermeiden.
Autor: Kristýna | Überarbeitung: 24.02.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Nadelgehölze |
|---|---|
| EAN: | 2284900455766 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 1000 und mehr, 900 und mehr |
| Pflanz- und Pflegeanleitung: | Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/ |
| Verpackung: | Container C2.5 |
| Plant Passport: | A: Cupressus B: CZ-4282 C: 25/FP/0060 D: NL |
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