Arends-Steinbrech 'Golden Falls' Saxifraga x arendsii 'Golden Falls'

Artikelnummer: 0065
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Arends-Steinbrech 'Golden Falls' bildet einen niedrigen, dichten Teppich aus Goldlaub. Im Halbschatten hellt das Laub Steine und Wegränder auf. Die sitzenden Rosetten aus schmal keilförmigen, immergrünen bis halbimmergrünen Blättern erreichen 5–10 cm, zur Blüte 10–15 cm, und breiten sich allmählich auf 20–30 cm aus. Im April bis Mai erscheinen kurze Stiele mit zahlreichen weißen, fünfzähligen Blüten, die kleinen Bestäubern frühen Nektar bieten. Die Pflanze ist weder dornig noch giftig. Sie eignet sich für Steingärten, Kiesbeete, Mauerfugen und Tröge und harmoniert mit Steinkraut und Thymian.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Arends-Steinbrech 'Golden Falls' - bodendeckende Zierstaude, die wegen ihrer attraktiven Blüten und ihres polsterartigen Wuchses geschätzt wird. Die Sorte 'Golden Falls' besticht vor allem durch ihr goldgelbes Laub, das seine Farbe auch außerhalb der Blütezeit behält und im Halbschatten als heller Akzent zwischen Steinen wirkt. Die Pflanze bildet sitzende Rosetten aus kleinen, schmal keilförmigen Blättern von immergrünem bis halbimmergrünem Charakter und wächst nach und nach zu einem Teppich von meist 20–30 cm Breite zusammen. Das Blattpolster ist 5–10 cm hoch, zur Blüte hebt es sich auf etwa 10–15 cm. Im April bis Mai erscheinen kurze Stiele mit zahlreichen fünfzähligen weißen Blüten, die wie zarter Schaum über dem Laub schweben und kleinen Bestäubern frühen Nektar bieten. Der Duft ist unauffällig. Die Pflanze ist weder dornig noch giftig und nicht zum Verzehr bestimmt. In der Gestaltung eignet sie sich als heller Saum von Gartenwegen, zur Begrünung von Mauerfugen und Steinstufen oder zur Bepflanzung alpiner Tröge, wo sie gut mit Steinkraut, Thymian, niedrigen Fetthennen, Kuhschellen oder Frühjahrszwiebelblumen zusammenspielt. Das goldgelbe Laub hebt auch dunklere Texturen hervor, etwa Bergenien, Farne oder niedrige Seggen.

Anbau: Erforderlich ist ein vollsonniger bis leicht halbschattiger Standort und vor allem eine ausgezeichnete Drainage, denn Winternässe ist häufiger die Ursache für Ausfälle als Frost. Geeignet ist ein magerer, mineralischer Boden mit Kies und Splitt, idealerweise neutral bis schwach alkalisch mit pH 6,5–7,8. Bei schwereren Böden wird dem Pflanzloch grober Sand und Splitt beigemischt, die Oberfläche wird häufig mit Kiesmulch abgedeckt, der die Verschmutzung der Rosette verringert und das Risiko von Wurzelhalsfäule senkt. Wichtig ist auch eine gute Luftzirkulation, deshalb sollte die Pflanze nicht in eingewehten Ecken mit lang liegender Schneedecke stehen. Die Jungpflanzen wachsen nach der Pflanzung meist rasch an, gegossen werden muss vor allem nach der Pflanzung und bei langer Sommertrockenheit, danach verträgt die Pflanze trockenere Bedingungen. Die Düngung erfolgt sparsam, günstiger sind kleine Gaben im Frühjahr und nach der Blüte, damit das Gewebe gut ausreift. Im Frühjahr werden beschädigte Blätter entfernt, nach der Blüte lassen sich die Blütenstiele einkürzen, die Rosette bleibt dann kompakt und ist bei möglichst wenig Störung langlebig. Die Kultur im Gefäß ist möglich, sofern eine Drainageschicht und ein mineralisches Substrat mit Splittanteil verwendet werden, im Winter ist das Gefäß vor anhaltendem Regen zu schützen. Gepflanzt werden kann von März bis Oktober bei frostfreiem Boden. Bei einem Pflanzabstand von 20–25 cm rechnet man mit etwa 16–20 Pflanzen pro m². Die Frosthärte liegt unter Gartenbedingungen üblicherweise bei etwa -30 °C, häufigstes Problem ist Fäulnis bei Staunässe, vereinzelt treten Blattläuse an den Blütenstielen oder Schneckenfraß auf. Vor allem in regenreichen Wintern.

Autor: Nikol | Revision: 6.2. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Steinbrech
EAN: 2284900309427
Lichtverhältnisse: Sonne, Halbschatten
Höhe: 0-10
Blütenfarbe: Weiß, Bernstein
Blütezeit: Mai, April
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Saxifraga B: CZ-4282 C: 26/FP/0034 D: PL

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