Aprikose 'Mino' Prunus armeniaca 'Mino'

Artikelnummer: 100329
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Späte Blüte und eine hohe Frostbeständigkeit des Holzes erhöhen die Anbausicherheit. Diese selbstbefruchtende Sorte aus deutscher Züchtung zeichnet sich durch gesundes Wachstum, eine ordentliche Krone und große, feste Früchte aus. Die Ernte beginnt an der Wende von Juli auf August, in kühleren Lagen setzt sie sich in der ersten Augusthälfte fort. Die Früchte sind abgeflacht bis leicht spitz zulaufend, gelborange mit einer roten Backe und aromatischem Fruchtfleisch. Der Stein lässt sich gut lösen. Sie eignen sich frisch, für Desserts, Kompotte, Marmeladen, Saucen sowie zum Einfrieren.

Detaillierte Informationen

Detaillierte Produktbeschreibung

Aprikose 'Mino' - eine selbstbefruchtende Aprikosensorte deutscher Herkunft, die in Lizenzquellen auch unter der Bezeichnung Mino® oder Myro geführt wird. Sie stammt aus der Züchtung in Müncheberg und ist im europäischen Sortiment mit der Lizenz Artevos verknüpft. Sie gehört zu den Sorten, die für Gärten mit einem höheren Risiko für Winterfröste geeignet sind, da sie später blüht und sich durch eine hohe Frosthärte des Holzes auszeichnet. Das Wachstum ist mäßig stark, die Krone ist meist ordentlich mit einer geringeren Verzweigungsdichte; die endgültige Größe richtet sich jedoch nach Unterlage, Boden, Schnitt und der gewählten Form. Die Blätter sind grün und elliptisch, die Blüten weiß bis hellrosa und öffnen sich später als bei sehr frühen Sorten. Die Früchte reifen von Ende Juli bis Mitte August, meist Anfang August. Sie sind groß bis sehr groß, abgeflacht bis leicht spitz zulaufend, mit einer gelborangen Schale und einer roten Backseite. Das Fruchtfleisch ist auch in voller Reife fest, aromatisch, saftig, süß-herzhaft und geschmacklich nah an traditionellen Aprikosen. Der Kern lässt sich gut lösen und der Kern besitzt eine süße Note mit einer feinen Mandelbitterkeit. Die Früchte enthalten Zucker, Ballaststoffe, Kalium, organische Säuren, Carotinoid-Farbstoffe und Polyphenole. Sie eignet sich zum Direktverzehr, für Kuchen, Desserts, Kompotte, Marmeladen, Saucen sowie zum Einfrieren und Trocknen. Die Sorte ist selbstfruchtbar. Sie ist gut krankheitsresistent.

Pflege: Sie benötigen leichtere bis mittelschwere, tiefgründige und sehr gut durchlässige Böden mit hohem Humusgehalt, wobei eine neutrale bis schwach alkalische Bodenreaktion optimal ist. Ungeeignet sind schwere, lehmige und staunasse Böden, in denen das Wurzelsystem leidet und das Risiko von Pilzkrankheiten steigt. Der Standort muss vollsonnig, warm und vor kalten Winden geschützt sein, idealerweise an einem leichten Hang oder an einem Ort mit guter Luftzirkulation. Beim Pflanzen mehrerer Bäume werden Abstände von etwa 4 bis 5 Metern empfohlen, abhängig von der Wuchsstärke der Unterlage. Die Bewässerung ist besonders nach der Pflanzung und in Zeiten langanhaltender Trockenheit wichtig. Aprikosen vertragen keine Staunässe, daher sollte das Wasser in kleineren Dosen, aber tiefgründig zugeführt werden. Gedüngt wird hauptsächlich im Frühjahr vor dem Austrieb und nach der Blüte, am besten mit Kompost oder ausgewogenen Düngern mit geringem Stickstoffgehalt, um übermäßiges Wachstum auf Kosten der Fruchtbildung zu vermeiden. Der Schnitt von Aprikosen ist spezifisch und erfolgt hauptsächlich nach der Ernte, wobei die Erneuerung des fruchttragenden Holzes gefördert und das Infektionsrisiko verringert wird. Ein starker Winterschnitt ist nicht ratsam. Aprikosen sind nur begrenzt frostbeständig, daher ist bei jungen Bäumen ein Schutz des Stammes und des Wurzelhalses gegen Frost ratsam, und in kälteren Lagen auch die Wahl eines geschützten Standortes.

Mehr dazu: Anleitung zum Anbau von Aprikosen

Autor: Kristina | Revision: 16.06.2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Aprikosen
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Lichtverhältnisse: Sonne
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Aprikosen - /anleitungen-zum-anbau-von-obstbaumen/anleitung-zum-anbau-von-aprikosen/
Verpackung: wurzelnackter Setzling
Plant Passport: A: Prunus B: CZ-4282 C: 25/FP/0128 D: CZ

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