Aprikose 'Ceglédi Napsugár' Prunus armeniaca 'Ceglédi Napsugár'

Artikelnummer: 128860
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Große aromatische Früchte, festes Fruchtfleisch und gute Scharka-Toleranz zeichnen die Sorte aus. Die Früchte wiegen etwa 50–60 g, sind rundlich-länglich, goldorange und ohne ausgeprägte Deckfarbe. Das Fruchtfleisch ist fester, saftig, ausgesprochen aromatisch und geschmacklich sehr gut. Die Reife fällt um Mitte Juli, etwa 2–3 Tage vor 'Magyar kajszi'. Die Sorte ist fremdbefruchtend, als Befruchtersorten eignen sich 'Ceglédi óriás', 'Pannónia' und 'Magyar kajszi'.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Aprikose 'Ceglédi Napsugár' - ungarische Obstsorte, gezüchtet in Cegléd und 2009 staatlich zugelassen. Sie entstand im dortigen Züchtungsprogramm, das auf hochwertige, widerstandsfähige und gut transportfähige Aprikosen ausgerichtet ist. Der Baum wächst stark, bildet eine eher aufrechte bis hochkugelige Krone und kommt früh in den Ertrag. Die endgültige Größe hängt von Unterlage, Boden und Schnitt ab. Die Blüte setzt mittelfrüh bis mittelspät ein und erstreckt sich meist über einen recht langen Zeitraum. Die Früchte sind groß, in der Regel etwa 50–60 g schwer, rundlich-länglich, goldorange und meist ohne ausgeprägte rote Deckfarbe. Das Fruchtfleisch ist fest, saftig, intensiv aromatisch und vollmundig im Geschmack. Die festere Konsistenz erleichtert die Handhabung und eine kurzfristige Lagerung. Die Ernte fällt etwa in die Mitte bis zweite Hälfte des Juli, gewöhnlich 2–3 Tage vor der Sorte 'Magyar kajszi'. Die Sorte ist fremdbefruchtend. Für einen zuverlässigen Fruchtansatz eignen sich gleichzeitig blühende Sorten wie 'Ceglédi óriás', 'Pannónia' oder 'Magyar kajszi'. Die Früchte eignen sich zum Frischverzehr, für Desserts, Kompott, Konfitüre, zum Einkochen und für Säfte. Sie enthalten von Natur aus Ballaststoffe, Kalium, Vitamin C und Carotinoide. Eine wichtige Eigenschaft ist die erhöhte Toleranz gegenüber dem Scharka-Virus. Im Garten kommt sie als Obstbaum in Solitärstellung zur Geltung.

Anbau: Aprikosen benötigen leichte bis mittelschwere, tiefgründige und sehr durchlässige Böden mit hohem Humusgehalt, optimal ist eine neutrale bis schwach alkalische Bodenreaktion. Ungeeignet sind schwere, lehmige und staunasse Böden, in denen das Wurzelsystem leidet und das Risiko von Pilzkrankheiten steigt. Der Standort muss vollsonnig, warm und vor kalten Winden geschützt sein, ideal ist ein leichter Hang oder eine Lage mit guter Luftzirkulation. Bei der Pflanzung mehrerer Bäume empfehlen sich Abstände von etwa 4 bis 5 Metern, je nach Wuchsstärke der Unterlage. Das Gießen ist vor allem nach der Pflanzung und in längeren Trockenperioden wichtig. Da Aprikosen keine Staunässe vertragen, sollte das Wasser in kleineren Gaben, aber tiefgründig verabreicht werden. Die Düngung erfolgt vor allem im Frühjahr vor dem Austrieb und nach der Blüte, am besten mit Kompost oder ausgewogenen Düngern mit geringerem Stickstoffanteil, damit kein übermäßiges Wachstum auf Kosten des Ertrags entsteht. Der Schnitt von Aprikosen ist speziell und erfolgt überwiegend nach der Ernte, wodurch die Erneuerung des Fruchtholzes gefördert und das Infektionsrisiko gesenkt wird, ein starker Winterschnitt ist nicht geeignet. Aprikosen sind nur bedingt frosthart, daher empfiehlt sich bei jungen Bäumen ein Frostschutz für Stamm und Wurzelhals und in kühleren Lagen die Wahl eines geschützten Standorts.

Mehr unter: Anleitung zum Anbau von Aprikosen

Autor: Kristýna | Revision: 28.08. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Aprikosen
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Lichtverhältnisse: Sonne
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Aprikosen - /anleitungen-zum-anbau-von-obstbaumen/anleitung-zum-anbau-von-aprikosen/
Verpackung: wurzelnacktes Bäumchen
Plant Passport: A: Prunus B: CZ-4282 C: 25/FP/0029 D: HU

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