Apfelminze Mentha x rotundifolia

Artikelnummer: 8367
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Aromatische Minze mit weichen Blättern für Desserts, Sirupe und Kräutermischungen. Die Apfelminze (Mentha × rotundifolia) wächst als ausdauerndes Kraut mit aufrechten Stängeln, meist 50–80 cm hoch, unter guten Bedingungen auch höher. Die Horste breiten sich über Rhizome aus und werden im Laufe des Sommers dichter. Die hellrosa Blüten erscheinen von Juli bis September. Die Blätter werden frisch und getrocknet verwendet, häufig für Tee, Limonaden und zum Aromatisieren von gebackenem Obst. Am besten gedeiht die Pflanze in Sonne bis Halbschatten, in durchlässigem Boden mit regelmäßiger Feuchtigkeit und schwach saurer bis neutraler Reaktion. Für kleinere Gärten eignet sich auch die Kultur in einem größeren Topf.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Apfelminze  - ausdauernde aromatische Hybride der Gattung Mentha, beheimatet in Europa und Nordwestafrika und heute auch in weiteren Teilen der gemäßigten Zone eingebürgert. In Fachdatenbanken wird sie als natürliche Kreuzung Mentha longifolia × Mentha suaveolens geführt. Im Garten bildet sie verzweigte, sich in die Breite ausdehnende Horste von gewöhnlich 0,5–0,8 m Höhe, bei ausreichender Feuchtigkeit können die Triebe 1 m überschreiten. Die Breite eines ausgewachsenen Horstes beträgt 0,6–1,0 m, da die Pflanze unterirdische Ausläufer bildet. Die Stängel sind vierkantig, nahezu aufrecht und auffallend behaart. Die Blätter stehen gegenständig, sind fast sitzend, länglich-eiförmig bis eher rundlich, am Rand gesägt, weich im Griff und fein runzelig, von hellgrüner Färbung. Im Sommer erscheinen an den Triebspitzen dichte, etwa 6–9 cm lange Blütenähren mit kleinen hellrosa bis rosaviolettten Blüten. Die Blütezeit reicht gewöhnlich von Juli bis September, die Blüten sind bei Bienen beliebt. Der Duft wirkt runder und weniger mentholbetont als bei der Pfefferminze, mitunter mit einer feinen fruchtigen Note, weshalb sich die Blätter gut für Tee, kalte Getränke, Sirupe und zu Obst eignen. Die blühenden Triebspitzen passen auch in Kräutereinfassungen neben Lavendel, Salbei oder Thymian. Wegen der feinen Behaarung werden die Blätter eher für Aufgüsse und Sirupe verwendet. In der traditionellen Kräuterkunde schätzt man Minzen wegen ihres angenehmen Geschmacks nach dem Essen.

Anbau: Die Pflanze gedeiht in voller Sonne bis Halbschatten, in wärmerem Kleinklima mit guter Luftzirkulation und an einem windgeschützten Standort, der das Austrocknen der Blätter und den Krankheitsdruck verringert. Am besten wächst sie in humosem, nährstoffreichem, stets leicht feuchtem, aber nicht vernässtem Boden. In schweren Lehmböden bewährt sich die Beimischung von Kompost und gröberem Material für den Wasserabzug, im Kübel ist eine Drainageschicht wichtig. Als Richtwert eignet sich ein pH-Wert von 6,0–7,5. Gegossen wird regelmäßig, im Topf häufiger, da der Wurzelballen schneller austrocknet. Anhaltende Trockenheit mindert das Aroma und fördert Minzrost und Spinnmilben, die Trockenheitsverträglichkeit ist daher eher gering bis mittel. Die Düngung beruht auf einer Kompostgabe im Frühjahr und gegebenenfalls einer mäßigen Nährstoffergänzung während der Saison, im Kübel auf schwächeren, aber regelmäßigen Gaben. Der Bestand wird durch Rückschnitt nach der Haupternte oder nach der Blüte gepflegt, was einen dichteren Wuchs und feineren Austrieb fördert, ältere Horste werden nach 3–4 Jahren häufig durch Teilung verjüngt. Eine Mulchschicht aus Kompost hält die Feuchtigkeit gleichmäßig und unterdrückt Unkraut. Die Pflanzung erfolgt von März bis Oktober, die Blüte der meisten Minzen fällt in die Zeit von Juli bis September, die Blätter werden laufend von Mai bis September geerntet und duften vor der Blüte am intensivsten. Die Frosthärte eingewachsener Pflanzen liegt je nach Art und Standort bei etwa -20 bis -30 °C, im Kübel besteht die Gefahr, dass der Wurzelballen durchfriert, daher empfehlen sich eine Isolierung des Gefäßes und ein geschützter Platz. Für Einsteiger ist es praktisch, die Ausbreitung der Rhizome mit einer Wurzelsperre oder durch Kultur im Kübel zu begrenzen. Der empfohlene Pflanzabstand beträgt etwa 30–40 cm bei niedrigeren und 40–50 cm bei kräftigen Typen, was etwa 4–9 Pflanzen pro m² entspricht. Zu den häufigen Problemen zählen Minzrost, Echter Mehltau und Blattflecken, an Schädlingen Blattläuse, Thripse und Spinnmilben, vor allem bei Trockenheit und zu dichtem Bestand.

 Autor: Kristýna | Revision: 25.02. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Kräuter & Heilpflanzen
EAN: 2284900126055
Lichtverhältnisse: Sonne, Halbschatten
Höhe: 40-60, 60-80
Blütenfarbe: Rosa, Weiß
Blattfarbe: Grün
Blütezeit: Juli, September
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Mentha B: CZ-4282 C: 26/FP/0066 D: IT
Plant Passport 2: A: Mentha B: CZ-4282 C: 26/FP/0048 D: IT

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