Apfelbaum kirghisorum - Container Malus kirghisorum
Artikelnummer: 886206Produktdetailbeschreibung
Apfelbaum kirghisorum - eine botanische Apfelart aus den Gebirgsregionen Kirgisistans und weiteren Teilen Zentralasiens, wo sie in natürlichen Wildapfelwäldern und an Hängen in Höhenlagen von etwa 1200–1800 m wächst. In der Fachliteratur wird sie als kleinerer Baum oder kräftiger Strauch beschrieben, der ausgewachsen etwa 6–10 m hoch wird und eine breite, ausladende bis schirmförmige Krone bildet. Die Triebe sind eher dünn und dornenlos und tragen papierartige, breit verkehrt-eiförmige bis elliptische Blätter. Im Frühjahr, meist im April bis Mai, erscheinen Blüten mit etwa 3–5 cm Durchmesser, hellrosa bis fast weiß, die zart und natürlich wirken. Geschätzt wird die Art nicht nur als botanisch interessanter Apfel, sondern auch als wertvolle genetische Ressource für die Züchtung, da sie aus einem Gebiet stammt, das als eines der Ursprungszentren des Apfels gilt. Die Früchte sind sehr variabel, rund bis walzenförmig, grünlich, gelblich, rötlich bis rot und etwa 3–8 cm groß. Sie sind essbar, geschmacklich je nach Population unterschiedlich und eignen sich zum Frischverzehr, zur Verarbeitung sowie als Besonderheit in Sammlungs- und Naturpflanzungen. Die Art kommt als Solitär, in landschaftlichen Gestaltungen, in extensiveren Obstgärten sowie in Genbank- und botanischen Pflanzungen zur Geltung.
Anbau: Bevorzugt wird ein vollsonniger Standort, alternativ leichter Halbschatten. In der Sonne sind Blütenansatz und Fruchtfärbung am ausgeprägtesten. Am besten eignet sich ein tiefgründiger, humoser und durchlässiger Boden mit mittlerer Feuchtigkeit und guter Drainage, idealerweise mit einem pH-Wert von 6,0–7,5. In schweren Lehmböden hilft das Einarbeiten von Kies oder grobem organischem Material, an sehr trockenen Standorten stabilisiert eine Mulchschicht die Feuchtigkeit. Gepflanzt wird meist von März bis November, je nach Art des Wurzelballens. Nach der Pflanzung empfiehlt sich regelmäßiges Gießen, vor allem in den ersten beiden Vegetationsperioden. Nach dem Anwachsen werden kurze Trockenphasen vertragen, lange Trockenheit schränkt jedoch die Blüte und die Fruchtgröße ein. Eine mäßige Düngung im Frühjahr genügt in der Regel, bei Überdüngung mit Stickstoff steigt die Anfälligkeit für Blattläuse. Der Schnitt beschränkt sich auf Erziehungs- und später Auslichtungsschnitt, der nach der Blüte oder im Vorfrühling erfolgt, damit die Krone luftig bleibt und nach Regen rasch abtrocknet. In unserem Klima ist das Gehölz zuverlässig frosthart bis etwa −29 °C, junge Bäume gedeihen jedoch besser an windgeschützten Stellen ohne Spätfrostsenken. Als Solitär wird ein Abstand von mindestens 4–5 m zu anderen Gehölzen eingehalten, in einer lockeren Hecke beträgt der Pflanzabstand etwa 1–1,5 m. Zu den möglichen Schädlingen zählen Blattläuse und Wickler, an Krankheiten können in ungünstigen Jahren Schorf oder Echter Mehltau auftreten, ein Eingreifen ist dennoch nur selten erforderlich.
Autor: Kristýna | Revision: 06.4. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Zierapfel (Malus) |
|---|---|
| Gewicht: | 1 kg |
| EAN: | 2284900360848 |
| Pflanz- und Pflegeanleitung: | Anleitung zum Anbau von Apfelbäumen - /anleitung-zum-anbau-von-obstbaumen/anleitung-zum-anbau-von-apfelbaumen/ |
| Verpackung: | Container C5 |
| Unterlage: | M7 |
| Plant Passport: | |
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