Apfelbaum 'Jadernička moravská' Malus domestica 'Mährische Kirsche'

Artikelnummer: 92978 886233 886254 Variante wählen
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Eine sehr alte Apfelsorte aus Ostmähren, dem Walachern und den Karpatenregionen, geschätzt für ihre Vitalität, Langlebigkeit und Zuverlässigkeit selbst in weniger fruchtbaren Böden. Der Baum wächst stark und bildet eine hohe, kugelige, später breitere und leicht überhängende Krone. Die weißen bis rosigen, bienenfreundlichen Blüten öffnen sich im April und Mai. Die Früchte sind klein bis mittelgroß, zitronengelb mit einer rosaroten Backenseite. Das Fruchtfleisch ist weißlich, knackig, saftig, süß-säuerlich und fein würzig. Sie eignen sich zum Frischverzehr, für Most, zum Trocknen sowie für Ringel.

Detaillierte Informationen

Detaillierte Produktbeschreibung

Apfelbaum 'Jadernička moravská' - eine sehr alte regionale Sorteeine sehr alte Apfelsorte aus Ostmähren, dem Walachischen und den Karpatenregionen, die bereits im 18. Jahrhundert in der Literatur erwähnt wurde. Die Sorte ist mit Hecken und Alleen verbunden, bei denen Vitalität, Langlebigkeit und Zuverlässigkeit auf weniger fruchtbaren Böden geschätzt wurden. Der Baum wächst stark, abhängig von der Unterlage. Die Krone ist hoch, kugelig, später breiter und leicht überhängend. Die Blätter sind oval, sattgrün, gesägt und verfärben sich im Herbst gelb. Die weißen bis rosa gefärbten Blüten öffnen sich im April und Mai, sind bienenfreundlich, und für einen sichereren Fruchtansatz eignet sich ein zweiter Apfelbaum mit der gleichen Blütezeit, wie zum Beispiel 'James Grieve', 'Golden Delicious', 'Ontario' oder 'Jonathan'. Die Fruchtbarkeit setzt später ein, ist dann jedoch gut und bei älteren Bäumen reichlich. Die Früchte sind klein bis mittelgroß, eiförmig-konisch, zitronengelb und an der Sonnenseite mit einer rosa-roten Backe. Das Fruchtfleisch ist weißlich, mürbe, sehr saftig, süß-säuerlich und fein würzig. Die Ernte erfolgt von Ende September bis Mitte Oktober, die Genussreife wird nach einer kurzen Lagerzeit erreicht. Bei guter Lagerung halten sie bis in den Winter oder sogar bis zum Frühjahr. Die Äpfel eignen sich zum Direktverzehr, für Most, zum Trocknen, für Kompotte, Ringäpfel, Mus, Sauerkraut oder zur Brennweinherstellung. Sie enthalten Ballaststoffe, Pektin, Kalium, organische Säuren und eine geringe Menge an Vitamin C.

Anbau: Wir wählen sonnige und warme Standorte, am besten nach Süden ausgerichtet. Sie benötigen tiefe, mittelschwere bis Lehmböden mit ausreichend Humus, guter Drainage und Wasserhaltefähigkeit, wobei ein schwach saurer bis neutraler Boden-pH-Wert ideal ist. Wir graben eine Grube von ca. 1 m x 60 cm, bei schweren Tonböden 80x80x100 cm. Ungeeignet sind Böden, die dauerhaft vernässt, verdichtet oder stark sandig ohne organische Substanz sind. Beim Anbau mehrerer Bäume werden die Abstände entsprechend der Wüchsigkeit der Unterlage gewählt, üblicherweise im Bereich von etwa 3 bis 5 Metern zwischen den einzelnen Apfelbäumen. Die Bewässerung ist besonders in den ersten Jahren nach der Pflanzung und in Trockenperioden wichtig. Gedüngt wird hauptsächlich im Frühjahr vor dem Austrieb und anschließend nach der Blüte mit ausgewogenen Düngern, die Stickstoff, Phosphor und Kalium enthalten, oder mit hochwertigem Kompost, wobei übermäßige Stickstoffgaben unerwünscht sind. Der Schnitt von Apfelbäumen ist entscheidend für die Aufrechterhaltung einer regelmäßigen Fruchtbildung und einer gesunden Kronenform, wobei der Hauptform- und Erhaltungsschnitt in der Vegetationsruhe durchgeführt wird.

Mehr dazu: Anleitung zum Anbau von Apfelbäumen

Autor: Nikol | Revision: 01.07.2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Winteräpfel
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Lichtverhältnisse: Sonne
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Apfelbäumen - /anleitung-zum-anbau-von-obstbaumen/anleitung-zum-anbau-von-apfelbaumen/
Verpackung: wurzelnackter Setzling
Plant Passport: A: Malus B: CZ-4282 C: 24/FP/0134 D: CZ

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