Apfel 'Kosztela' - Container Malus domestica 'Kosztela'

Artikelnummer: 131635
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Historische Sorte mit außergewöhnlich süßem, honigartigem Geschmack. Eine feine Ananasnote und knackiges Fruchtfleisch machen den Apfel 'Kosztela' unverwechselbar. Der Baum wächst stark, bildet eine mächtige Krone und zeichnet sich durch absolute Frosthärte sowie hohe Widerstandsfähigkeit gegen Schorf und Echten Mehltau aus. Ein Anbau ohne chemischen Pflanzenschutz ist daher möglich. Er eignet sich als langlebiger Solitär für größere Gärten. Die süßen Früchte sind ideal für Kinder und zum Frischverzehr. Der Ertrag setzt zwar später ein, dafür überzeugt die Sorte mit enormer Vitalität.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Apfel 'Kosztela' - eine der ältesten und wertvollsten polnischen Apfelsorten. Ihre Herkunft reicht bis ins 17. Jahrhundert zurück, als sie überlieferten Aufzeichnungen zufolge in den Gärten König Johanns III. Sobieski kultiviert wurde. Der sommergrüne Laubbaum aus der Familie der Rosengewächse zeichnet sich in der Jugend durch starken bis sehr starken Wuchs aus und bildet im Alter eine mächtige, breitkugelige, dicht verzweigte Krone. Die kräftigen Gerüstäste tragen auch schwere Ernten zuverlässig. Die Blätter sind wechselständig, breit eiförmig, fest, fein gesägt und von mattem, sattem Grün, im Herbst färben sie sich reingelb. Die Blütezeit ist mittelspät im Mai. Dann erscheinen schalenförmige weiße Blüten mit zartem Rosahauch, die reichlich Pollen liefern. Die Frucht ist ein mittelgroßer, runder bis leicht abgeflachter Apfel mit fester, glatter und glänzender Schale. Die strohgrüne Grundfarbe wechselt zur Vollreife in ein reines Gelb, auf der Sonnenseite gelegentlich mit zarter rosafarbener Backe. Das Fruchtfleisch ist cremeweiß, sehr fest, feinkörnig und mäßig saftig. Es besticht durch einen ungewöhnlich süßen, honigartigen Geschmack mit feinem nussigem Ton und ist völlig säurefrei. Die Früchte sind reich an Zucker, Pektinen und Mineralstoffen und damit ein hervorragender Rohstoff für Kinderbrei und getrocknete Apfelringe. Die Ernte beginnt Mitte September, die Genussreife folgt im Oktober, und die Äpfel lassen sich gut bis Dezember lagern. In Gartenanlagen bildet der Baum ein dominantes Landschaftselement.

Anbau: Geeignet sind sonnige, warme Standorte, am besten mit Südausrichtung. Erforderlich sind tiefgründige, mittelschwere bis lehmige Böden mit ausreichend Humus, guter Durchlässigkeit und gutem Wasserhaltevermögen. Ideal ist eine schwach saure bis neutrale Bodenreaktion. Das Pflanzloch wird etwa 1 m x 60 cm groß ausgehoben, bei schweren Tonböden 80 x 80 x 100 cm. Ungeeignet sind dauerhaft vernässte, verdichtete oder stark sandige Böden ohne organische Substanz. Bei mehreren Bäumen richtet sich der Pflanzabstand nach der Wuchsstärke der Unterlage und liegt üblicherweise bei etwa 3 bis 5 Metern. Das Gießen ist vor allem in den ersten Jahren nach der Pflanzung und bei Trockenheit wichtig. Die Düngung erfolgt vorwiegend im Frühjahr vor dem Austrieb und erneut nach der Blüte mit ausgewogenen Düngern mit Stickstoff, Phosphor und Kalium oder mit hochwertigem Kompost. Übermäßige Stickstoffgaben sind zu vermeiden. Der Rückschnitt ist entscheidend für regelmäßige Erträge und eine gesunde Kronenform. Der wichtigste Erziehungs- und Erhaltungsschnitt erfolgt in der Vegetationsruhe.

Autor: Kristýna | Revision: 21.05. 2026

Mehr unter: Anleitung zum Anbau von Apfelbäumen

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Apfelbäume
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Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Apfelbäumen - /anleitung-zum-anbau-von-obstbaumen/anleitung-zum-anbau-von-apfelbaumen/
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Malus B: CZ-4282 C: 25/FP/0096 D: CZ

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