Andenbeere Physalis peruviana
Artikelnummer: 52167 52168 521678 9434 Variante wählenDetaillierte Produktbeschreibung
Physalis peruviana - eine Obstsorte aus der Familie der Nachtschattengewächse (Solanaceae), die eng mit Tomaten, Paprika oder Auberginen verwandt ist. Ursprünglich stammt sie aus den Bergregionen Südamerikas, insbesondere aus Peru, Kolumbien und Ecuador, wo sie seit Jahrhunderten angebaut wird. Nach Europa kam sie während der Zeit der Entdeckungen und verbreitete sich allmählich als interessante kleinfrüchtige Obstpflanze. Sie bildet einen verzweigten, krautigen Strauch, der etwa 80–120 cm hoch und 60–100 cm breit wird. Die Blätter sind weich, hellgrün, leicht gewellt und fein behaart. Im Juni und Juli erscheinen kleine, glockenförmige Blüten in cremefarbener oder gelber Färbung mit dunklerem Zentrum. Nach der Blüte entwickelt sich ein charakteristischer, aufgeblasener Kelch, der die Frucht allmählich umhüllt und eine laternenartige Hülle bildet. Im Inneren reift eine kugelförmige, orangefarbene Frucht mit einem Durchmesser von etwa 1,5–2 cm heran. Das Fruchtfleisch ist saftig und aromatisch, der Geschmack ist ausgewogen süß-sauer und wird oft mit einer Kombination aus Ananas, Stachelbeere und Zitrusfrüchten verglichen. Die Früchte enthalten Vitamin C, Provitamin A, Polyphenole und Ballaststoffe. In der Küche werden sie frisch, in Obstsalaten, Desserts, Marmeladen, Kuchen oder als dekoratives Element für Süßwaren verwendet. Dank ihrer ausgeprägten Farbe und Kelchform wirkt die Pflanze auch in Zierpflanzungen dekorativ.
Anbau: Unter mitteleuropäischen Bedingungen wird die peruanische Beere meist als einjährige, wärmeliebende Pflanze ähnlich wie Tomaten angebaut. Die Pflanzen werden nach dem Ende der Fröste, normalerweise ab Mitte Mai, ins Beet gepflanzt. Sie bevorzugen einen sonnigen, warmen und geschützten Standort mit ausreichend Licht. Der Boden sollte humos, gut durchlässig und nährstoffreich sein, mit einem pH-Wert von etwa 6–7. Die Zugabe von Kompost oder organischem Dünger, der die Fruchtbildung fördert, ist vorteilhaft. Die Bewässerung sollte regelmäßig erfolgen, insbesondere während der Fruchtbildung, wobei langfristige Staunässe vermieden werden sollte. Pflanzen können nicht nur in Beeten, sondern auch in größeren Behältern mit einem Volumen von mindestens 10–15 Litern auf der Terrasse oder dem Balkon angebaut werden. Während der Vegetationsperiode wachsen sie auf eine Höhe von etwa einem Meter und benötigen möglicherweise Unterstützung, ähnlich wie kleinere Strauchtomaten. Die Früchte reifen allmählich von August bis Oktober. Die Reife erkennt man am vertrockneten papierartigen Kelch und dem leichten Ablösen der Frucht vom Stiel. Physalis ist nicht frostbeständig und Temperaturen unter 0 °C schädigen die Pflanze. Unter wärmeren Bedingungen in einem Gewächshaus oder Wintergarten kann sie auch mehrere Jahre überdauern. Der empfohlene Abstand zwischen den Pflanzen beträgt etwa 60–80 cm. Krankheiten und Schädlinge sind ähnlich wie bei Tomaten; am häufigsten können Blattläuse, Weiße Fliegen oder Spinnmilben auftreten, aber normalerweise nur bei geschwächten Pflanzen oder unzureichender Luftzirkulation.
Autor: Jana | Überprüfung: 12.3.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Exotisches Obst & Gemüse |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Sonne |
| Höhe: | 80-100, 100 und mehr |
| Fruchtfarbe: | Orange |
| Ernte-/Reifedatum: | August, September, Oktober |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Physalis B: CZ-4282 C: 26/FP/0039 D: NL |
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