Ananasminze Mentha suaveolens 'Variegata'
Artikelnummer: 50824 50823 Variante wählenDetaillierte Produktbeschreibung
Ananas-Minze - eine ausdauernde Kräuterpflanze, die zu den aromatischen, ausdauernden Kräutern aus der Familie der Lippenblütler gehört. Sie stammt von der Duftminze ab, die natürlicherweise in Europa und Nordwestafrika auf nährstoffreichen, eher feuchten Standorten wächst. Die Sorte 'Variegata' wird wegen ihrer cremig-bunten, rundlich-ovalen Blätter mit feinen Härchen kultiviert, die im Licht fast silbrig wirken. Der Duft ist fruchtig, erinnert an Apfel mit einem leichten Ananas-Ton, der Geschmack ist in der Regel milder und weniger minzig als bei Pfefferminze. Der Bewuchs wird 40–60 cm hoch und breitet sich dank der Rhizome bis zu 60–90 cm in die Breite aus, im Beet bildet er einen dichten Saum und eine niedrige Bodendeckerschicht. Von Juli bis September erscheinen Ähren mit kleinen rosa bis weißlichen Blüten, die von Bienen und Hummeln besucht werden. Die Blätter werden frisch und getrocknet für Tees, Limonaden, Sirupe, Obstsalate und Desserts verwendet, sie sind auch als essbare Dekoration angenehm. In der Volksheilkunde wird Minze traditionell wegen ihres Gehalts an ätherischen Ölen, insbesondere Menthol und anderer Terpene, für ein Frischegefühl in Getränken und Kräutermischungen verwendet. In Kompositionen lässt sie sich gut mit Melisse, Lavendel und Thymian kombinieren, in Gefäßen bildet sie einen kontrastreichen Rand zu grünen Kräutern.
Anbau: Gedeiht in voller Sonne bis Halbschatten, in wärmerem Mikroklima mit guter Luftzirkulation und windgeschützt, was das Austrocknen der Blätter und den Krankheitsdruck reduziert. Am besten wächst sie in humosem, nährstoffreichem Boden, der dauerhaft leicht feucht, aber nicht staunass ist. In schwereren Lehmböden bewährt sich die Beimischung von Kompost und gröberen Bestandteilen für den Wasserablauf, im Topf ist eine Drainageschicht wichtig. Ein pH-Wert von 6,0–7,5 ist ungefähr passend. Die Bewässerung sollte regelmäßig erfolgen, bei Topfkultur häufiger, da der Ballen schneller austrocknet. Längere Trockenheit reduziert das Aroma und erhöht den Befall von Minzrost und Spinnmilben, daher ist die Trockenresistenz eher gering bis mittel. Die Düngung basiert auf Kompost im Frühjahr und gegebenenfalls einer leichten Nährstoffergänzung während der Saison, bei Topfkultur schwächer, aber regelmäßig dosiert. Der Bestand wird durch Kürzen nach der Haupternte oder nach der Blüte gepflegt, was die Verdichtung und ein feineres Wachstum fördert. Ältere Horste werden nach 3–4 Jahren oft durch Teilung erneuert. Eine Kompostmulchschicht stabilisiert die Feuchtigkeit und unterdrückt Unkraut. Die Pflanzung erfolgt von März bis Oktober, die Blüte der meisten Minzen erfolgt von Juli bis September, das Laub wird laufend von Mai bis September geerntet und duftet vor der Blüte am intensivsten. Die Frostbeständigkeit der ausgereiften Pflanze liegt je nach Art und Standort ungefähr zwischen -20 bis -30 °C. Im Topf besteht die Gefahr des Durchfrierens des Ballens, daher wählt man eine Isolierung des Topfes und einen geschützten Standort. Für Anfänger ist es praktisch, die Ausbreitung der Rhizome durch eine Wurzelsperre oder durch den Anbau im Topf zu begrenzen. Der empfohlene Pflanzabstand beträgt etwa 30–40 cm bei niedrigeren Sorten und 40–50 cm bei robusten, was ca. 4–9 Pflanzen pro m² entspricht. Zu den häufigen Problemen gehören Minzrost, Mehltau und Blattfleckenkrankheiten, bei den Schädlingen Blattläuse, Thripse und Spinnmilben, insbesondere bei Trockenheit und dichtem Bestand.
Autor: Nikol | Revision: 25.02.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Kräuter & Heilpflanzen |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 40-60 |
| Blütenfarbe: | Rosa |
| Blütezeit: | Juli, August, September |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Mentha B: CZ-4282 C: 26/FP/0040 D: IT |
Seien Sie der Erste, der einen Beitrag über diesen Artikel schreibt.
