Amerikanische Rotkiefer 'Pillnitz' Pinus resinosa 'Pillnitz'

Artikelnummer: 127153
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Zwergkegel mit langen, graugrünen Nadeln, ideal auch für Kübel. Die Amerikanische Rotkiefer 'Pillnitz' wächst sehr langsam und erreicht nach 10 Jahren etwa 50 cm in Höhe und Breite, später 0,8–1 m Höhe und 1,2–1,5 m Breite. Am besten wirkt sie in Steingärten, Kiesbeeten und kleinen Gärten. Sie benötigt einen durchlässigen Boden und Sonne, verträgt nach dem Einwurzeln auch trockenere Perioden und reagiert empfindlicher auf winterliche Staunässe. Ausgereifte Pflanzen sind bis etwa −30 °C frosthart, bei Kübelkultur ist ein Schutz des Wurzelballens vor dem Durchfrieren einzuplanen.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Amerikanische Rotkiefer 'Pillnitz' - eine nordamerikanische Art lichter Kiefernwälder und sandiger Moränen. Die Sorte 'Pillnitz' gehört zu den Zwergformen mit kompaktem, kegelförmigem bis breit kegelförmigem Wuchs. Das Wachstum ist langsam, nach 10 Jahren liegt die Größe häufig bei etwa 0,5 m in Höhe und Breite, ausgewachsen erreicht die Pflanze rund 0,8–1 m Höhe und 1,2–1,5 m Breite und fügt sich damit gut in kleinere Gärten ein. Die Nadeln sind lang, meist 10–15 cm, graugrün bis gelbgrün, an den Enden fein zugespitzt und behalten im Winter ihre Farbe. Dekorativ sind auch die kleinen Zapfen, die nach der Reife braun werden und eine Zeit lang an der Pflanze verbleiben können. In Kombination mit trockenheitsliebenden Stauden, niedrigen Wacholdern, Thymian oder im Kiesbeet entsteht eine Pflanzung, die auch außerhalb der Vegetationszeit gepflegt wirkt. In trockenen Wintern ist der Schutz vor Wintersonne und Wind oft wichtiger als der Frost selbst, denn die immergrünen Nadeln verdunsten auch bei gefrorenem Boden Wasser. An exponierten Standorten helfen eine geschützte Lage und die regelmäßige Kontrolle der Feuchtigkeit bei Tauwetter, vor allem bei Kübelpflanzen. Für die flächige Bepflanzung eines niedrigen Beetes rechnet man mit etwa 1–2 Pflanzen auf 2–3 m², je nachdem, ob die Kiefer als einzelner Akzent oder als wiederkehrendes Element im Rhythmus der Pflanzung wirken soll. Im Handel wird die botanische Zuordnung der Sorte gelegentlich verwechselt, daher empfiehlt es sich, auf den lateinischen Namen auf dem Etikett zu achten und zu prüfen, ob die Nadeln zu zweit in einem Büschel stehen, was für Pinus resinosa typisch ist.

Anbau: Die beste Färbung und Nadeldichte entwickelt sich in voller Sonne, im lichten Halbschatten wachsen viele Sorten weiterhin zuverlässig, die Krone wird jedoch lockerer. Ein geschützter Standort ist vor allem im Winter von Vorteil, wenn Wind und Sonne gemeinsam das Austrocknen der Nadeln fördern, in warmen Tieflagen hilft ein Mikroklima mit kühlerem Untergrund und Mulch. Bewährt hat sich ein durchlässiger, sandig-lehmiger bis steiniger Boden, in schweren Tonböden ist eine Drainage wichtig, da Zwergformen empfindlich auf Staunässe reagieren. Der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 4,5–6,5, in vielen Gartenböden ist auch ein leicht saures bis schwach neutrales Milieu geeignet. Containerpflanzen werden von März bis November gepflanzt, in der warmen Jahreszeit mit regelmäßiger Bewässerung, damit der Wurzelballen nicht austrocknet, besonders im ersten Sommer. Nach dem Einwurzeln ist die Trockenheitsverträglichkeit mittel bis hoch, dennoch lohnt sich bei Zwergsorten eine gleichmäßige Feuchtigkeit während langer Hitzeperioden. Die Düngung erfolgt sparsam, im Frühjahr mit einer kleineren Gabe eines Langzeitdüngers für Nadelgehölze, ein Übermaß an Stickstoff fördert weichen Zuwachs und erhöht das Krankheitsrisiko. Ein Rückschnitt ist in der Regel nicht erforderlich, zur Verdichtung werden mitunter die jungen Frühjahrstriebe („Kerzen“) im Mai bis Juni eingekürzt. Rindenmulch stabilisiert Feuchtigkeit und Bodentemperatur. Die Kultur im Kübel ist verbreitet, nötig sind eine Drainageschicht, ein durchlässiges Substrat und ein Winterschutz des Gefäßes gegen das Durchfrieren der Wurzeln, bei Tauwetter wird die Feuchtigkeit kontrolliert. Die Frosthärte von Zwergkiefern ist hoch, etwa bis -30 °C, ein größeres Risiko stellen Wintertrockenheit und Staunässe dar. An Schädlingen können bei Trockenheit Spinnmilben und Blattläuse auftreten, an Krankheiten Schütte sowie Wurzelfäule in schwerem Boden. Die Pflanzabstände richten sich nach der Endbreite, als Richtwert 0,8–1,5 m bei Polsterformen und etwa 1,5–2,5 m bei breiteren Zwergsorten.

Autor: Kristýna | Revision: 22.02. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Kiefern (Pinus)
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Lichtverhältnisse: Sonne, Halbschatten
Höhe: 80-100
Blattfarbe: Grün, Grau/Silber
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Pinus B: CZ-4282 C: 25/FP/0012 D: PL

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