Alpen-Schuppenkopf Cephalaria alpina
Artikelnummer: 1859Produktdetailbeschreibung
Alpen-Schuppenkopf - eine sehr interessante Staude. Er stammt aus montanen bis subalpinen Lagen der südwestlichen und mittleren Alpen, des Jura und des nördlichen Apennins, wo er in hohen Staudensäumen, auf Schutthalden und an Gebüschrändern wächst, oft auf nährstoffreichen, kalkreicheren Böden. Im Garten bildet er einen festen Horst mit einer bodennahen Rosette aus geteilten, gezähnten, unterseits fein behaarten Blättern. Die Blätter werden 15–30 cm lang und bleiben auch außerhalb der Blütezeit ansehnlich. Aus der Rosette wachsen aufrechte, gut beblätterte und verzweigte Stängel, an deren Enden sich im Sommer kugelige Blütenköpfe mit einem Durchmesser von etwa 3–5 cm öffnen. Die Blütenfarbe ist cremegelb bis hellgelb, die Mitte meist einen Ton dunkler, und die ganze Blüte erinnert an ein zartes „Kissen“. Unter mitteleuropäischen Bedingungen erreicht er in der Blüte meist 1–1,5 m, auf nährstoffreichem Boden auch etwa 1,8 m, in der Breite etwa 0,5–1 m, und seine volle Größe erreicht er gewöhnlich innerhalb von 2–5 Jahren. Ein Duft ist meist kaum wahrnehmbar, dafür werden Nektar und Pollen von Bienen und Schmetterlingen gesucht. Die Pflanze eignet sich als vertikaler Akzent im Staudenbeet, im Wiesenstreifen und in lockeren Pflanzungen bei Gehölzen. Sie harmoniert gut mit Ziergräsern, Sonnenhut, Glockenblumen, Schafgarben oder Salbei, die die Blüte im Sommer fortsetzen. Die Blütenköpfe sind für sommerliche Gebinde als Schnittblumen verwendbar.
Anbau: Die Pflanze bevorzugt volle Sonne bis Halbschatten, in wärmeren Regionen Deutschlands gedeiht sie auch an leicht beschatteten Standorten mit gleichmäßigerer Feuchtigkeit. Am besten wächst sie in tiefgründigem, nährstoffreichem und durchlässigem Boden von lehmig bis tonig-lehmig, sie verträgt auch kalkhaltigen Untergrund, der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 6,0–8,0. Winterliche Staunässe gilt als Risiko, daher empfiehlt sich in schweren Böden eine Drainage oder ein Hochbeet. In der ersten Saison ist regelmäßiges Gießen wichtig, nach dem Einwurzeln kommt sie meist auch mit kurzer Trockenheit zurecht. Zur Düngung bewährt sich Kompost oder ein organischer Dünger im Frühjahr, an windigen Standorten hilft eine unauffällige Stütze der Stängel. Gepflanzt wird von März bis Oktober, am sichersten im Frühjahr oder Frühherbst. Der empfohlene Pflanzabstand beträgt etwa 80–100 cm, was 1–2 Pflanzen pro m² entspricht. Die Stängel werden nach der Blüte oder im Spätherbst eingekürzt, ein Teil der verblühten Köpfe kann für den Winteraspekt und eine leichte Selbstaussaat stehen bleiben. Ausgereifte Horste sind bis etwa -25 °C winterhart, jungen Pflanzungen tut bei Kahlfrösten eine leichte Wintermulchschicht gut. Schnecken sind nur ausnahmsweise ein Problem, bei langer Trockenheit und zu dichtem Stand kann Echter Mehltau auftreten.
Autor: Nikol | Revision: 21.1. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Stauden (Botanisch C) |
|---|---|
| EAN: | 2284900187544 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne |
| Höhe: | 140-160 |
| Blütenfarbe: | Bernstein, Creme |
| Blütezeit: | Juni, Juli, August, September |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Cephalaria B: CZ-4282 C: 26/FP/0034 D: PL |
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