Alpen-Goldregen 'Sunspire' Alpen-Goldregen 'Sunspire'
Artikelnummer: 72108Detaillierte Produktbeschreibung
Alpen-Goldregen 'Sunspire' – eine Zierkultivar des Goldregens, in europäischen Quellen oft unter den Namen Laburnum × watereri 'Sunspire' oder Laburnum anagyroides 'Sunspire' geführt. Er gehört zu den kompakten Goldregenen mit einem schmal-aufrechten Wuchs und einer prächtigen Frühlingsblüte. Der ursprüngliche Alpen-Goldregen wächst im südlichen Teil der Alpen, im nördlichen Apennin und auf dem westlichen Balkan, wo er helle Hänge, Waldränder und durchlässige steinige Böden besiedelt. Die Sorte 'Sunspire' bildet einen kleineren Laubbaum oder einen strauchartigen Bäumchen mit einer Höhe von etwa 3–4 m und einer Breite von 1,5–2 m. Die Krone ist dicht verzweigt, schmal-aufrecht bis trichterförmig, weshalb er sich auch dort eignet, wo ein gewöhnlicher Goldregen mit der Zeit zu viel Platz einnimmt. Die Blätter sind wechselständig, dreizählig und erbsengrün bis graugrün. Von Mai bis Juni erscheinen herabhängende Trauben leuchtend gelber Schmetterlingsblüten, die je nach Alter der Pflanze und Bedingungen etwa 20–30 cm lang sind. Die Blüten können zart duften und locken Bienen an. Nach der Blüte bilden sich Hülsen mit Samen. Alle Pflanzenteile sind giftig, am meisten die Samen; daher wird die Sorte nicht in der Nähe von Kinderspielplätzen, Kindergärten, Weiden oder an Orten mit freiem Tierverkehr gepflanzt. Im Garten besticht er als schmaler Solitär, am Eingang, im Vorgarten, in kleineren Stadtgärten sowie in Kombination mit dunkelblättrigen Sträuchern, Salbei, Schwertlilien, Spierstrauch, Storchschnabel und Ziergräsern.
Pflege: Der Gemeine Alpen-Goldregen bevorzugt volle Sonne, verträgt aber in warmen Lagen auch leichten Halbschatten. Wichtig ist ein durchlässiger Boden mit guter Drainage, da langanhaltende Winternässe das Risiko von Wurzeltod und Holzfäule erhöht. Geeignet sind lehmig-sandige bis steinige Substrate mit einem pH-Wert von etwa 6,5–8,0; zu saure Böden verträgt er nicht. Bewässerung ist hauptsächlich nach der Pflanzung und in den ersten 1–2 Saisons erforderlich, nach der Verwurzelung bewältigt der Baum normalerweise auch trockenere Sommer. Die Düngung beschränkt sich meist auf die Frühjahrsgabe von Kompost oder eine mäßige Dosis eines ausgewogenen Düngers; Überdüngung mit Stickstoff fördert kräftige Triebe auf Kosten der Blüten. Ein Rückschnitt erfolgt nur sparsam, hauptsächlich nach der Blüte durch Entfernen beschädigter und zu dicht stehender Äste, da sich die Blüten am älteren Holz bilden. Die Pflanzung von Containerpflanzen erfolgt je nach Wetter von März bis November; für eine stabile Krone ist ein Abstand von etwa 3–4 m zu anderen Gehölzen oder Gebäuden einzuplanen. Die Frostbeständigkeit ausgewachsener Pflanzen wird mit etwa -29 °C angegeben, junge Anpflanzungen profitieren von einer Mulchschicht im Wurzelbereich. Schädlinge können Blattläuse und minierende Insekten sein, Krankheiten Mehltau, Silberglanz und Wurzelfäule bei Staunässe. In geschützten städtischen Lagen verträgt sie auch leicht verschmutzte Luft, an windigen Standorten ist ein Schutz vor Wind wegen des Brechens langer überhängender Triebe und des winterlichen Austrocknens ratsam.
Verfasser: Kristýna | Überprüfung: 24.06.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Goldregen (Laburnum) |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Laburnum B: CZ-4282 C: 25/FP/0001 D: PL |
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