Alpen-Edelweiß Leontopodium alpinum
Artikelnummer: 2726Produktdetailbeschreibung
Alpen-Edelweiß - gehört zur Familie der Korbblütler und stammt aus den Gebirgslagen Süd- und Mitteleuropas, wo es auf alpinen Rasen, in Spalten von Kalkfelsen und in steinigem Geröll wächst. In der Natur steht es in vielen Ländern unter Schutz, für den Garten kommen daher ausschließlich kultivierte Pflanzen infrage. Im Garten bildet es kompakte Horste und kurze Ausläufer, die sich nach und nach zu einem niedrigen Teppich von etwa 10–20 cm Höhe und 15–25 cm Breite verbinden. Die Blätter sind schmal, graugrün bis silbrig, dicht behaart und samtig weich, was die Verdunstung verringert und die gute Widerstandskraft gegen Wind und Trockenheit erklärt. Der Blütenstand besteht aus kleinen gelben Köpfchen, um die sich von Juni bis August die typischen weißfilzigen, sternförmig angeordneten Hochblätter mit etwa 3–5 cm Durchmesser entfalten. Die Blüten werden häufig für Gestecke getrocknet, da sie Form und Farbe lange behalten. Die Pflanze ist bienenfreundlich und wird zudem für ihre klare, silbrige Textur geschätzt, die Pflanzungen mit dunkelgrünem Laub auflockert. In Kombinationen bewährt sie sich in Kies- und Steingartenpartien mit Steinbrech (Saxifraga), Thymian (Thymus), Fetthennen (Sedum) oder niedrigen Schwingeln. Unter guten Bedingungen kann sie sich durch Selbstaussaat leicht ausbreiten, im Garten bleibt sie jedoch meist diszipliniert im Horst.
Anbau: Für den Anbau des Alpen-Edelweiß eignen sich volle Sonne und eine windgeschützte Lage, an der sich im Winter kein Wasser staut. Bewährt hat sich ein kiesiger bis steiniger, magerer Boden mit Kalkanteil, einem pH-Wert von etwa 6,8–8,0 und ausgeprägter Drainage. Gepflanzt wird meist im Frühjahr von März bis Mai oder im Herbst von September bis Oktober. Der empfohlene Pflanzabstand beträgt 25–30 cm, was etwa 9–12 Pflanzen pro m² entspricht, bei Einzelstellung in Trögen wird ein größerer Abstand gewählt. Gegossen wird nur nach der Pflanzung und bei längerer Trockenheit, dauerhaft feuchtes Substrat führt zu Wurzel- und Stängelgrundfäule. Die Düngung beschränkt sich auf ein Minimum, zu viel Stickstoff fördert weichen Wuchs und verschlechtert das Ausreifen. In Gefäßen wird ein mineralisches Substrat mit Splitt- und Kiesanteil verwendet, wichtig ist eine Drainageschicht am Boden. Ein Rückschnitt ist in der Regel nicht nötig, es werden lediglich verblühte Stängel und nach dem Winter trockene Blätter entfernt. Die Frosthärte eingewachsener Pflanzen liegt in gut drainiertem Boden bei etwa -20 °C, im Flachland reagiert die Pflanze empfindlicher auf den Wechsel von Tauwetter und Frost als auf die Kälte selbst. Häufigstes Problem sind Winternässe und schwerer Lehmboden, dagegen helfen ein erhöhter Standort und Kiesmulch. An Schädlingen können Schnecken an jungen Pflanzen auftreten, an Krankheiten vor allem Fäulnis bei Staunässe, insbesondere im Frühjahr.
Autor: Kristýna | Revision: 30.01. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Stauden (Botanisch L) |
|---|---|
| EAN: | 2284900094088 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne |
| Höhe: | 10-20 |
| Blütenfarbe: | Weiß, Bernstein |
| Blattfarbe: | Grün, Grau/Silber |
| Blütezeit: | Juni, Juli |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Leontopodium B: CZ-4282 C: 26/FP/0095 D: IT |
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