Adams Goldregen Laburnocytisus adamii

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Drei Blütentöne an einer Krone verwandeln Ihren Garten in eine botanische Szenerie. Der Adam-und-Eva-Strauch bildet einen kleinen Baum oder einen größeren Strauch mit einer offenen Krone, an der gelbe Trauben des Goldregen, purpurrote Blüten des Berberitze sowie kupferrosa Zwischenformen erscheinen können. Jede Pflanze wirkt ein wenig anders und ist zur Blütezeit eine sammlerische Rarität mit hohem Zierwert. Er setzt glanzvolle Akzente auf dem Rasen, am Eingang, im Vorgarten oder im repräsentativen Teil des Gartens. Alle Pflanzenteile sind giftig, insbesondere die Früchte und Samen.

Detaillierte Informationen

Detaillierte Produktbeschreibung

Laburnum adamii - eine seltene gärtnerische Chimäre, die um 1825 in Vitry, Frankreich, bei dem Baumschulisten Jean-Louis Adam entstand. Sie entstand durch die Verschmelzung von Geweben des Gemeinen Goldregens und des Blauregens, weshalb sie an einer Pflanze die Merkmale beider Eltern kombiniert. Im Garten bildet sie einen größeren sommergrünen Strauch oder einen kleineren Baum mit einer offenen Krone, üblicherweise 3–7 m hoch und 2,5–4 m breit. Die dreizähligen Blätter sind meist grün und ähneln denen des Goldregens, an einigen Trieben können sie jedoch kleiner sein und eher dem Blauregen entsprechen. Der Hauptschmuck sind die Blüten von Mai bis Juni. An einigen Zweigen können hängende gelbe Trauben des Goldregens erscheinen, an anderen die tiefvioletten Blüten des Blauregens und oft auch besondere kupferrosa Übergangsblüten, die die Pflanze zu einer botanischen Rarität für Sammler machen. Das Verhältnis der Farben kann sich im Laufe der Zeit ändern, da die einzelnen Gewebeschichten manchmal zur Form eines der Elternteile zurückkehren. Nach den gelben Blüten können sich Hülsen mit Samen bilden. Alle Pflanzenteile sind giftig, insbesondere die Samen und Hülsen; daher sollte sie nicht in der Nähe von Kinderspielplätzen, Kindergärten, Weiden oder Orten mit freiem Tierverkehr gepflanzt werden. In der Gestaltung wirkt sie hervorragend als Solitär auf einer Rasenfläche, im Eingangsbereich oder vor einem dunklen Hintergrund aus Koniferen und immergrünen Sträuchern. Ergänzt wird sie durch Schwertlilien, Storchschnabel, Salbei, Prachtspiere, Zierlauch, dunkelblättrige Hartriegel und niedrigere Gräser.

Kultivierung: Es wird ein sonniger bis leicht halbschattiger Standort gewählt, am besten luftig, aber geschützt vor starkem Wind. Der Boden sollte durchlässig, mäßig nährstoffreich, lehmig bis lehmig-sandig und frei von dauerhaften Staunässe sein. Sie verträgt auch kalkhaltigere Untergründe, ein geeigneter pH-Wert liegt bei etwa 6,5–8,0. Containerpflanzen werden von März bis Oktober gepflanzt. Nach dem Pflanzen ist eine regelmäßige Bewässerung bis zur vollständigen Einwurzelung wichtig; ältere Pflanzen vertragen kürzere Trockenperioden. Die Düngung bleibt sparsam; im Frühjahr genügt reifer Kompost oder eine geringe Dosis Dünger für Ziergehölze. Der Schnitt beschränkt sich auf das Entfernen trockener, beschädigter und unpassend wachsender Zweige und erfolgt nach der Blüte. Triebe, die auffällig zum reinen Goldregen oder Blauregen zurückkehren und die Form stören, können an der Basis herausgeschnitten werden. Ein starker Rückschnitt ins alte Holz wird nicht empfohlen, da die Pflanze eine regelmäßige Krone nur schwer regeneriert. Die Frosthärte ausgewachsener Pflanzen erreicht etwa −25 bis −29 °C; junge Pflanzen profitieren in den ersten Wintern von einer Mulchschicht an den Wurzeln. Der Abstand für einen Solitär beträgt 3–4 m, in einer lockereren Gruppe mindestens 2,5–3 m. Mögliche Probleme stellen Blattläuse, Schmierläuse, Blattfleckenkrankheiten, Welkepilze, Wurzelfäule in nassen Böden und Hallimasch bei geschwächten Pflanzen dar. Die Kultur im Kübel ist nur bei jüngeren Pflanzen möglich, mit einem großen Substratvolumen, einer guten Drainage und dem Winterschutz des Wurzelballens.

Verfasser: Kristýna | Überprüfung: 24.06.2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Goldregen (Laburnum)
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Verpackung: Container
Plant Passport: A: Laburnocytisus B: CZ-4282 C: 25/FP/0001 D: PL

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