Abessinische Banane 'Maurelii' Ensete ventricosum 'Maurelii'
Artikelnummer: 114292 885155 114291 114295 Variante wählenDetaillierte Produktbeschreibung
Äthiopien-Bananenstaude 'Maurelii' - eine Zierform der ostafrikanischen Art, die ursprünglich aus Äthiopien bis Angola stammt. Die Art selbst wächst in Bergwäldern, Schluchten und feuchteren Standorten in Höhenlagen von etwa 800–2400 m und hat in Äthiopien auch eine lange Gebrauchstradition. Die Sorte 'Maurelii' wird wegen ihrer Blattfärbung kultiviert, nicht zur Ernte. Sie bildet einen festen, nicht-sukkulenten Scheinstamm aus überlappenden Blattbasen, wodurch sie architektonisch sauberer wirkt als viele Bananen der Gattung Musa. Neue Blätter treiben kastanienbraun bis weinrot aus, gehen später in eine Mischung aus Olivgrün, Purpur und Rot über, die Blattunterseite ist dunkelrot und die Blattbasen sind rot getönt. In tropischen Regionen kann sie 5,5–6 m erreichen, im Topf und unter mitteleuropäischen Bedingungen üblicherweise 2–3 m, bei sehr guten Saisons etwa 3,5 m, in der Breite meist 1,5–2 m. Die Blätter sind 1–2 m lang, bei kräftigen Pflanzen auch länger. Die Blüten sind weiß, versteckt zwischen dunkelroten Hochblättern, erscheinen im Sommer nur bei älteren und kräftigen Pflanzen, im tschechischen Klima eher selten. Die Früchte sind trocken und für die Gartennutzung ohne Bedeutung. Die Sorte eignet sich als Solitär in einer exotisch angehauchten Komposition, an der Terrasse, am Teich, im von Mauern geschützten Hof oder in einem großen Behälter, wo sie gut mit Cannas, Ziergräsern, Rizinus, Funkien mit dunklem Laub oder hellblühenden Sommerblumen kontrastiert.
Anbau: Für die Bedingungen in der Tschechischen Republik wird volle Sonne bis leichter Halbschatten empfohlen, immer ein warmer und windgeschützter Standort, da der Wind leicht Blätter reißt. Der Boden ist am besten tiefgründig, humos, nährstoffreich und gut durchlässig, dauerhaft leicht feucht, mit Drainage und einem pH-Wert von etwa 6,0–7,5. Im Behälter bewährt sich ein luftiges Substrat mit Kompostanteil. Von April bis August wächst die Pflanze schnell und benötigt regelmäßige Bewässerung und Düngung, sollte aber zwischen den einzelnen Wassergaben nicht dauerhaft in nassem Substrat stehen. Die Pflanzung oder das Auswintern im Freien wird im tschechischen Klima nach dem Ende der späten Fröste angesetzt, meist von Mitte Mai bis September oder Anfang Oktober. Die Sorte ist nicht frostbeständig. Blätter werden bereits bei Temperaturen um 0 °C geschädigt, und für eine sichere Überwinterung wird ein heller, frostfreier Raum bei etwa 5–12 °C empfohlen, alternativ eine trockene und kühle Lagerung der gekürzten Pflanze über 5 °C. An einem freien Standort in der Tschechischen Republik überwintert sie nicht. Der Schnitt beschränkt sich auf das Entfernen beschädigter Blätter. Das Umtopfen verträgt sie schlechter als viele Musa-Arten, daher ist die Kultivierung in einem dauerhaft größeren Behälter praktischer. Krankheiten sind nicht häufig, bei Überwinterung unter Glas können Spinnmilben, Blattläuse, Wollläuse und Schildläuse auftreten, bei Überwässerung Anthraknose oder Welke. Für eine erwachsene Pflanze werden mindestens 1,5–2 m² Fläche eingeplant, etwa 1 Stück pro 2–4 m².
Autor: Nikol | Überarbeitung: 08.04.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Raritäten |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Musa B: CZ-4282 C: 26/FP/0063 D: NL |
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